Bewohner

DIE FUSSELS

 

... bestehend aus Muffin, Cheesecake, Brownie und Blueberry kamen im Sommer 2015 vom Schlachthof zu uns. Eine liebe Frau hat sie dort freigekauft. Wie man unschwer erkennen kann stammt ihr Bandname aus dieser Zeit und ist bis heute so geblieben, obwohl sie heute (s. u.) deutlich gepflegter aussehen. Sie sind 2014 geboren, haben kleine Problemchen mit dem ein oder anderen Huf, der nicht ganz so gewachsen ist, wie er sollte. Unser Hufschmied meint aber, das wäre in den Griff zu bekommen. Die Fussels würden sich auch sehr über eigene Menschen freuen, die ihnen viel Zeit widmen, die Welt zeigen und ganz viel beibringen möchten. Lasst mal Eure Phantasie spielen ... ein Pony-Vierer-Gespann, diese kleinen Mini-"Friesen" vor der Kutsche, geniale Vorstellung, oder?

FLICKA

 

... kam mit ihrem Mann Peter und Sohn Pepino zu uns. Sie hat sich selbst zur Herdenchefin auserkoren, im Umgang ist sie brav und leicht händelbar. Flicka reiste mit starken Lungenproblemen und einem Inhaliergerät an. Viel frische Luft und ein paar Kräuterlis haben ihren Zustand aber deutlich verbessert, so dass sie ohne Inhaliergerät auskommt.

FLO

 

... kam Ende 2015 zu uns. Sie hatte einen heftigen Reheschub und die Besitzer waren mit der Situation überfordert. Bei uns kam sie erst einmal auf Diät, hat Medikamente bekommen und eine Kühlkur für die Füße im Matsch. Relativ schnell war sie wieder beweglicher auf den Beinen und hüpft und springt durch ihren Auslauf. Flo ist sehr menschenbezogen, sie lässt sich gern von Kindern betüddeln und es wäre schön, wenn sie schnell ein neues zu Hause fände, wo sie nicht eine unter vielen ist. So viel Aufmerksamkeit wie sie braucht, können wir ihr leider nicht jeden Tag gewährleisten.

CHICO

 

... kam in 2015 mit Klein-Tequila zu uns. Chico hatte in diesem Jahr einen schweren Reheschub und trug Spezialbeschlag. Als dieser entfernt wurde, kamen erschreckend gammelige Hufe zum Vorschein. Wir mussten Chico lange behandeln und haben ihm Hufschuhe verpasst, damit er überhaupt laufen konnte. Heute geht es ihm wieder so gut, dass er mit seinem neuen Kumpel über den Auslauf flitzen kann. Wir sind froh und glücklich, dass die homöopathischen MIttel bei ihm so gut anschlagen!

AXEL und AMBROS

 

... sind zwei Minishettys, die als Hengste zu uns kamen  und zeitlebens beste Freunde waren. Die Nähe zu einer Eselstutenherde hat die beiden entzweit, auch bei uns haben sie sich noch heftigst gezankt und bekamen einen Zaun mitten durch ihre Box gebaut, so dass jeder auch seine Ruhe finden konnte. Nach der Kastration hat es einige Wochen gedauert, bis sie sich wieder einkriegten und mittlerweile teilen sie sich schon sehr brav wieder den Auslauf. Na klar, sind unsere beiden Quietschboys auch jetzt noch nicht immer einer Meinung, aber ihre klärenden Gespräche finden jetzt ohne größere Verletzungen statt.

HANNI

 

... kam aus einem Stall, der komplett auf Großpferde eingerichtet war. Ihre Besitzer sorgten für eine Unterbringung bei uns, damit sie Ponyfreunde findet und einen Auslauf bekommt, aus dem sie nicht einfach so entwischen kann. Hanni hatte große Angst vor Fremden und Maschinen. Ihre tapferen Willkommenshelfer haben ihr erklärt, dass man sich hier vor nichts fürchten muss und sie hat es geglaubt. Sie ist ausgeglichen, furchtlos und tiefenentspannt.

PIANO

 

... wurde 1997 geboren und kam aus einem Reitverein. Dort hatte man ihn zum Volitigieren gekauft. Leider passte der Gurt nicht so gut, so dass der Tierarzt Arbeit bekam. Nun wurde er zum Reiten genommen. Dieses quittierte Piano mit beißen. Man antwortete mit einem Maulkorb. Dies lässt sich fast endlos fortsetzen: treten, steigen, angreifen. So wurde er verkauft, doch nach 4 Wochen reagierte er auch dort. Er musste weg, sollte eingeschläfert werden. Einen Tag vorher kam er zu uns. Anfangs war er sehr auffällig und man sah ihm an, dass seine Welt nicht in Ordnung war. Mittlerweile ist es besser geworden, Pi liebt es die Ohren gezauselt zu bekommen, aber man darf ihn halt nicht aus den Augen lassen. 

FELICIANO

 

... wurde 1996 geboren und wird bei uns nur Feli gerufen. Feli ist aus Krankheitsgründen durch die Hengstkörung gefallen und so für die Zucht untauglich geworden. Er hat eine hervorragende Ausbildung und genießt jetzt bei uns sein Leben.

TIFFANY

 

... kam auf den Gnadenhof, weil ihre Besitzerin sich ihren Unterhalt nicht mehr leisten konnte. Tiffy webt aus Unsicherheit oder Ungeduld ist aber eine herzensgute, sensible Stute, die jede Aufmerksamkeit dankbar aufsaugt. Sie steht in einer reinen Mädelsgruppe und hat ganz dicke Freundinnen gefunden, die sie schon sehr vermisst, wenn sie nur zum Putzen aus dem Auslauf geholt werden.

ESPERANZA

 

... wurde 1999 geboren und ist früher im Polosport sehr erfolgreich gewesen. Leider ist sie aufgrund eines Gendefekts langsam erblindet und somit auch nicht für die Zucht tauglich gewesen. Da ihre Menschen sie während der Polosaison nicht allein lassen wollten, haben sie sie schweren Herzens auf den Gnadenhof gebracht. Dort hat sie sich gut eingelebt, ihren Auslauf hat sie vorsichtig erkundet, so dass es ihr jetzt möglich ist, sich zu wälzen, zu galoppieren und mit Löckchen zu toben (wenn die das denn auch mal will).

CHIRA

 

... wurde 1989 geboren und ist eine Shetlandpony-Stute. Früher wurde sie zur Zucht eingesetzt, sie hat aber nie verstanden, warum ihr ihre Fohlen weggenommen wurden. Als der Züchter verstarb, züchteten andere Menschen mit ihr weiter und ihre Fohlen wurden ihr immer früher weggenommen. Dies hat sie aggressiv und misstrauisch werden lassen. Es hat sehr lange gedauert, bis Chira einigermaßen Vertrauen zu uns hatte. Ihr ist aber nach wie vor mit Vorsicht zu begegnen, da die gute Laune schlagartig vorbei sein kann. Dennoch lieben wir sie!

LÖCKCHEN

 

... kam mit ihrem Sohn Johnny hier auf den Hof, der mittlerweile ein Zuhause gefunden hat, weil die Besitzer keine Zeit mehr für die beiden hatten. Löckchen hat den Job des "Blindenponies" für Esperanza übernommen und erfüllt ihre Aufgabe sehr verantwortungsbewusst. Löckchen hat leider Hufrehe, aber mit entsprechender grasfreier Haltung kommt sie sehr gut klar.

FURY

 

... war der Kumpel von Siletta und kam dann im Spätsommer ebenfalls zu uns. Fury wurde ca. 2001 geboren und sollte unter Hufrehe und Dämpfigkeit leiden. Der Hufschmied konnte bei ihm keine Hufrehe feststellen und von Dämpfigkeit haben wir bisher auch nichts gemerkt. Fury ist geritten und ein absolut liebenswertes, intelligentes Kerlchen. Zur Zeit hat er die KiTa-Leitung bei den kleinen Shettys.

WOTAN

 

... ist bereits das zweite Mal bei uns. 12 lange Jahre hat er eine ihn liebende Besitzerin gehabt, die ihn aus finanziellen Gründen leider nicht behalten konnte. So ist er dann wieder zu uns gekommen. Mittlerweile ist Wotan über 30 Jahre alt. Er liebt es Besucher zu verängstigen indem er die Ohren anlegt, ist aber ganz lieb und genießt seine Streicheleinheiten.

BARINA

 

... wurde im Jahr 1998 geboren, ist dämpfig und hat Hufrehe, aber dennoch reitbar. Wer reiten kann, hat mit ihr sicher viel Spass, da sie am besten auf Gewichtshilfen und auf heftigere Zügelhilfen mit Schnelligkeit reagiert.  Barina möchte kleine Reiter, aber keine Kinder. Sie würde sich auch über ein neues Zuhause freuen. Sie könnte zeitweise auf Gras stehen, in der Box braucht sie Späne, aber kein nasses Heu.

NAPOLEON und NEPOMUK

 

... sind mit vier weiteren Minishetty-Hengsten im Oktober zu uns gekommen. Sie sind Mitglieder des Begrüßungskomitees und unterstützen unsere Tätigkeit auf dieser Seite mit sämtlichen Tricks. Nepomuk hatte so lange Zehen, dass er sich die Trachten komplett abgelaufen hat und nun fürs erste Hufschuhe tragen muss, um das Wachstum der Trachten zu unterstützen. Die beiden sind 2013 geboren und lieben es, den Po gekratzt zu bekommen.

ANGEL

 

... genannt Mörtel ist ca. 2003 geboren und ein ehemaliges Zirkuspony. Sie wurde von einer Frau dort freigekauft. Sie hat Arthrose in der Schulter, die in der Tierärztlichen Hochschule behandelt wurde. Leider hat das nicht so funktioniert, wie es sollte. Jetzt wird sie einmal im Jahr mit Blutegeln behandelt und kann einigermaßen laufen. Außerdem fehlt ihr ein Auge. Mörtel ist bei uns zuständig für Öffentlichkeitsarbeit. Sie ist die Karla Kolumna vom Gnadenhof und hat schon in einigen Zeitungen über das Leben und die Bewohner hier berichtet.

RAYMON

 

... ist 2002 geboren, ein Oldenburger und seit 2011 bei uns. Raymon war mit dem Turniersport überfordert und seine Besitzer wollten ihn nicht einfach entsorgen. Sie haben ihn zu uns gebracht und nun sucht er einen Menschen, bei dem er als Beistellpferd und "Kuschelpony" glücklich werden darf. Er hat immer wieder mal Probleme mit den Beinen und ist definitiv unreitbar.

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